An diesem Wochenende stand unsere Erstrundenpartie im Niederrheinpokal auf dem Terminplan. Dabei hatten wir ein sehr undankbares Los bekommen. Zu Gast bei uns in Wuppertal war nämlich PCF Mülheim, die Mannschaft die aktuell in der höherklassigen Niederrheinliga die Tabelle anführt. Somit gingen wir als Außenseiter in die Partie.
Das Spiel fing so an wie wir es erwarteten, denn Mülheim riss das Spiel an sich und machte Druck.
Wir verteidigten jedoch gut und konnten mit dem ersten richtigen Konter den Gästen einen Nackenschlag versetzen als wir durch Thiyagarajah mit 1:0 in Führung gingen. An der Spielausrichtung änderte sich logischerweise dadurch nicht viel. Mülheim drängte auf den Ausgleich und erarbeitete sich einige Chancen, nutzte davon jedoch keine. Wir spielten unsere Konter schlampig aus und somit gingen wir mit einer 1:0 Führung in die Halbzeit.
Nach einer starken Defensivleistung im ersten Durchgang wollten wir daran natürlich im zweiten Durchgang anknüpfen. Dies gelang uns jedoch nicht, denn durch einen Doppelschlag der Mülheimer in der 23. und 24. Minute gerieten wir mit 1:2 Rückstand. Ärgerlich dabei war, dass wir vor dem 1:2 einen Freistoß hätten bekommen müssen, die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm.
Mülheim machte weiter das Spiel und wir versuchten mit gezielten Kontern den Ausgleich zu erzielen. In der 28. Minute gelang uns durch Bah tatsächlich der Ausgleich. Wenige Sekunden später gelang Stranimaier durch eine überragende Einzelaktion sogar das 3:2 für unseren WSV.
Diese Führung wiederum hielt auch keine Minute als Mülheim nach einer Ecke das 3:3 markierte.
In der Folge konnten wir das Tempo nicht mehr mithalten und machten blöde Fehler. Mülheim nutzte dies und erzielte 2 Tore zum 3:5 aus unserer Sicht. Um die Pokalsensation möglich zu machen mussten wir Risiko gehen und nahmen dann zeitweise den Torwart für einen weiteren Feldspieler raus. Barakat brachte uns mit dem 4:5 wieder näher ran, aber Mülheim erhöhte schlagartig wieder auf 4:6. 2 Minuten vor Ende verkürzte Bah wiederum auf 5:6. Auch darauf hatte Mülheim die Antwort mit dem 5:7. 3 Sekunden vor Schluss trafen wir noch zum 6:7, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.
Damit verpassten wir das Weiterkommen gegen einen höherklassigen Gegner relativ knapp. Leider machten wir in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler und konnten keinen unserer drei 10-Meter verwandeln. Trotzdem können wir auf unsere Leistung stolz sein.
Wuppertaler SV II vs. PCF Mülheim 6:7
Kader: Müller, Pöters, Barakat (1), Thyagarajah (1), Drewin, Weiberg, Bah (2), Stranimaier (2), Tsourouflis

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